Was wir Euch noch sagen wollten

      Was wir Euch noch sagen wollten

Was wir Euch noch sagen wollten
Besetzungen durch Verstorbene und deren Erlösung

 

17,00 € plus Versandkosten
2. Auflage/144 Seiten

 

Autoren:
Gudrun-Anna Bauer
Christoph Bauer

Buch bestellen

Jahrelange Forschungsarbeit war die Grundlage, dieses Buch zu schreiben und unser Wissen weiterzugeben.

Manchmal scheint nichts mehr zu helfen: Wir achten auf gesunde Ernährung, achten auf unseren Körper und versuchen, gesund zu leben. Trotz allem gibt es zuweilen hartnäckige Symptome im Körper oder negative Gedanken und Gefühle, die uns beharrlich zu schaffen machen. Hier können äußere Ursachen auf uns einwirken, die wir bisher nicht genügend beachtet haben.

Was ist die Ursache für viele körperliche und psychische Symptome?

Warum tun sich Menschen, die sich weiter entwickeln wollen, oftmals sehr schwer, kommen kaum voran oder fallen wieder zurück?

Unsere medialen Fähigkeiten durch Hellsehen, Hellhören- und fühlen unterstützen uns sehr, Verstorbene wahrzunehmen und nach der Verabschiedung in den Himmel zu begleiten. Das erleichtert das Loslassen von beiden Seiten.

Aufklärende Hintergründe und Fallbeispiele aus unserer Praxis sind im Buch anschaulich beschrieben.

Ein Fallbeispiel:

Fremdeinfluss raubt Energie

Die neue Geschäftsidee im psychologischen Bereich, die einfach nicht so laufen wollte, wie er es geplant hatte, war das Thema von Herrn Wiegel.

„Vor drei Jahren bin ich aus dem Banken- und Versicherungsgeschäft ausgestiegen, weil ich mich in der Normengesellschaft nicht mehr wohl gefühlt habe. Ich hatte schon lange das Bedürfnis, etwas anderes tun zu wollen. Hartnäckige Zweifel hinderten mich. Es dauerte lange, bis ich mich endlich entschieden habe, diesen Schritt zu machen. Jetzt versuche ich fast drei Jahre, in meiner neuen Branche als Organisator für Seminare Fuß zu fassen, aber es läuft schleppend.“ Das waren Herrn Wiegels einleitende Worte zu dieser Sitzung.

Es bestätigte sich, dass es sich nicht um seine Unfähigkeit, sondern um einen Fremdeinfluss handelte. Dieser Fremdeinfluss in Herrn Wiegels Aura war der Großvater.

Christoph nahm ihn aus der Aura und bat ihn, sich auf den Stuhl zu setzen, der für ihn bereitstand. Anschließend begann er mit der Aufklärung, damit der Großvater erfassen konnte, dass er schon lange gestorben war. Als gestandener Handwerker brauchte er Beweise. Theoretische Belehrungen reichten da nicht aus. So ließ Christoph ihn mehrere Gegenstände greifen.

„Sehen Sie, Herr Wiegel, Ihre Hand geht durch das Holz hindurch. Sie können es nicht mehr anfassen“, sagte  Christoph.

Ich sah, wie es für ihn anfangs recht unglaubwürdig war und er gar nicht zufassen wollte.

„So ein Schmarrn!“, sagte er laut, denn er war es gewöhnt, handwerklich zu arbeiten. Er war Schreinermeister in seiner eigenen Schreinerei.

„Herr Wiegel, sie sind es gewohnt zu arbeiten und kräftig zuzufassen“, mischte ich mich ein, weil ich wahrnahm, dass er von uns glaubte, ihn an der Nase herumführen zu wollen. „Sehen Sie, Sie haben ihren Körper losgelassen und sitzen hier in ihrem feinstofflichen Körper. Deshalb machen wir das Experiment mit Ihnen. Ihr Enkel Reinhard kann ihnen das auch bestätigen“, klärte ich ihn noch einmal auf.

Wie gut, dass ich die Verstorbenen sehen, hören und deren Gedanken wahrnehmen kann. Denn manche werden richtig böse, wenn sie sich nicht gehört oder verstanden  fühlen, dachte ich bei mir.

„Christoph, halte Herrn Wiegel das Holz noch einmal hin“, bat ich, „damit er jetzt bestätigt bekommt, was wir ihm vorher erklärten.“ Jetzt griff er zu und fühlte zum ersten Mal, das er das Holz wirklich nicht mehr greifen konnte. Er brauchte ein wenig Zeit, um die neue Erkenntnis zu verarbeiten. Dann baten wir Reinhard Wiegel, mit seinem Großvater zu sprechen.

„Opa“, fing er an, „ich erinnere mich, dass ich dir als Kind sehr gern geholfen habe in deiner Schreinerei. Wenn du Zeit hattest, hast du mir auch erklärt, was du aus dem Holz anfertigst. Manchmal durfte ich dir auch die Werkzeuge zureichen oder die Späne zusammenkehren. Wenn es dir zu viel wurde, hast du mich hinaus geschickt.“

„Ja, so ein richtig geschickter Handwerker warst du nicht. Ich habe damals schon gesehen, dass aus dir kein Schreiner wird“, sagte der Großvater zu seinem Enkel.

„Wenn du schon nicht Schreiner wirst, so lerne wenigstens einen anständigen Beruf, hast du zu mir gesagt. Daran kann ich mich erinnern“, bestätigte Reinhard. „Und dieser anständige Beruf war dann Bankkaufmann. Ich habe diesen Beruf auch lange Zeit gern ausgeübt, bis es mir zu eintönig wurde. Es war zuletzt nur noch Routine, und ich fühlte mich nicht mehr wohl.“

„Es ist ein guter Beruf, und du verdienst dein Geld“, sagte der Großvater eindringlich. „Bei so einem Beruf fragt man sich nicht, ob er eintönig ist. Du hast dort deine Sicherheit. Das ist das Wichtigste.“

„Opa, ich möchte gern selbst für mich entscheiden, was ich tun möchte“, widersprach Reinhard ihm.

„Herr Wiegel, Ihr Enkel hat ein Recht auf seine eigene Lebensgestaltung“, mischte sich Christoph ein.

„Reden sie nicht dazwischen“, sagte der Großvater ärgerlich.

Wir brauchten noch eine ganze Weile, bis wir den Senior überzeugt hatten, dass sein Enkel ein Recht auf seine eigenen Entscheidungen hat. Auch Reinhard erklärte, dass er sehr wohl in der Lage ist, die Verantwortung für sich selbst zu übernehmen.

„Opa, deine Aufgaben sind jetzt im Himmel. Ich wünsche dir alles Gute“, verabschiedete sich Reinhard.

Letztendlich war der Großvater bereit, sich den Weg in den Himmel zeigen zu lassen. Mit den abschließenden brummigen Worten „Mach, was du willst!“ ging er mit den Helfern.

Kommentare sind geschlossen